Wassermangel in Bächen, Flüssen und Seen - Fließgewässer anzapfen verboten

Veröffentlicht am 03.08.2018

Gemeindebauhof wässert öffentliche Grünanlagen

Seit Wochen sind kaum Niederschläge zu verzeichnen. Sommerregen bleibt absolute Mangelware, verbunden mit starker Sonneneinstrahlung sinken die Wasserstände in Bächen, Flüssen und Seen. Darunter leiden zunehmend Lebewesen, die auf das nasse Element angewiesen sind.

Die Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofes sind derzeit überwiegend damit beschäftigt, öffentliche Grünanlagen zu wässern. Vor allem jüngere Bäume sind auf die regelmäßige Wasserversorgung durch den Gemeindebauhof angewiesen. Bewährt hat sich in diesem Zusammenhang ein ehemals landwirtschaftlich genutztes Gefährt, welches in Eigenarbeit umgerüstet wurde. Der vom Kommunalschlepper gezogene Anhänger kann achttausend Liter Wasser aufnehmen. Diese Menge reicht aus, um mehrere auch größere Grünflächen, mit dem lebensnotwendigen Wasser zu versorgen.

Am vergangenen Sonntag unterstützte die Gemeindeverwaltung und Bauhof Bemühungen, Fische in einem trocken gefallenen Bachlauf mit Frischwasser und Sauerstoff zu versorgen. Ob die Anstrengungen erfolgreich waren, lässt sich derzeit noch nicht absehen. Sofern die erhofften Regenfälle weiterhin ausbleiben, ist an mehreren Bächen und Flüssen auf Gemarkung Rheinmünster damit zu rechnen, dass Wasserlebewesen in erheblichem Umfang gefährdet sind, bzw. verenden.

Aus diesem Grund wird nochmals an alle Einwohnerinnen und Einwohner die dringende Bitte gerichtet, weder aus Seen noch aus fließenden Gewässern Wasser zu entnehmen.

 

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