Wenn Landwirte ihre Wiese mähen, droht Wildtieren der Tod

Veröffentlicht am 12.05.2017

Junge Wildtiere, wie Rehkitze können beim Mähen von Wiesen verletzt oder gar getötet werden. Die Zeit, in der Landwirte ihre Wiese mähen, falle oft mit der Geburt vieler Wildtiere zusammen.

Der wichtige Einflussfaktor auf die Höhe der getöteten Wildtiere ist mit Sicherheit der Mahdtermin. Dieser ist aber auch aus wirtschaftlichen Erwägungen für den Landwirt entscheidend.

Ein später Mahdtermin ist gut für die Tierwelt, aber schlecht für die Erntemenge und Qualität. Doch auch andere Faktoren bieten bei der Mahd von Grünland Ansatzpunkte für die Reduzierung der Wildtierverluste.

Schnitthöhe: Je höher der Schnitt, desto geringer sind Verluste bei sich drückenden Tieren und brütenden Vögel

Mahdrichtung: Mahd der Wiese von innen nach außen bietet ausgewachsenem Wild die Möglichkeit zur Flucht

Schnittzeitpunkt: späte Schnitte ab Mitte Juli vermindern die Verluste von Wildtieren in der Brut- und Aufzuchtsphase

Mähstrategie: Mähen von Teilstücken, Mosaikmahd, Randstreifen ungemäht lassen

Informieren Sie den Jagdpächter bevor großflächige Wiesengrundstücke abgemäht werden.

 

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