Soldatenfriedhof, Ortsteil Greffern

Veröffentlicht am 24.03.2017

Auskunft über Gefallene aus 2. Weltkrieg

Zum Ende des Jahres 1944 lag die damals selbständige Gemeinde Greffern in der unmittelbaren Frontlinie. In den mittelbadischen Dörfern entlang des Rheines waren deutsche Soldaten einquartiert. Am Silvestertag 1944 verloren auf Gemarkung Greffern mehrere Wehrmachtsangehörige ihr Leben. Ihre letzte Ruhe fanden die Gefallenen auf einem besonderen Gräberfeld innerhalb des gemeindlichen Friedhofs.

Angehörige eines seinerzeit gefallenen Wehrmachtsangehörigen konnten erst jetzt, nach über siebzig Jahren, die letzte Ruhestätte ihres Familienoberhauptes ermitteln. Einer der Söhne besuchte mit seiner Ehefrau die Gemeinde Rheinmünster. Auf dem Greffner Friedhof konnten sie an der letzten Ruhestätte ihres gefallenen Angehörigen verweilen. Sie waren beeindruckt von der gut gepflegten Anlage und bedankten sich herzlich bei den ehrenamtlichen Tätigen, die seit vielen Jahren dafür sorgen, dass die Kriegstoten eine würdige Ruhestätte haben.

Die Hinterbliebenen, die jetzt in Greffern waren, konnten leider nicht herausfinden, unter welchen Umständen ihr Angehöriger am 31.12.1944 zu Tode kam.
Sie interessieren sich für Hinweise, ob im Bereich Greffern oder der Umgebung ein Militärlager eingerichtet war und wo der Familienvater damals gefallen ist.

Die Gemeindeverwaltung bittet Personen, die zu dem Ereignis Angaben machen können, sich mit dem Liegenschaftsverwalter, Herrn Manfred Birnesser (Telefon 0 72 27 / 95 55 - 15) in Verbindung zu setzen. Die aus Niederlande stammende Familie ist über jeden Hinweis über die Todesumstände ihres gefallenen Angehörigen dankbar.

 

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